2. Christlicher Gesundheitskongress: Beauftragt zu heilen - in Beruf, Gemeinde, Gesellschaft.

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Mich bewegen immer noch die positiven Eindrücke vom dreitägige Kongress in Kassel vergangenes Wochenenden (21. -23. Jan.). Zusammen mit rund 1.500 Menschen und Mitarbeitern aus Medizin, Pflege, Kirche und Wissenschaft, habe ich interessante Tage mit einigen guten Impulsen erlebt.

Veranstalter war ein Trägerkreis von Christen aus Landes- und Freikirchen, die dazu ermutigten, die verschiedenen Möglichkeiten des Heilungsauftrages Jesu Christi zu entdecken und diesen auf unterschiedliche Weise auch gerecht zu werden.

Das Thema, „Beauftragt zu heilen“ begeisterte mich. Dieses Thema trägt zwei Impulse in sich, die mir wichtig geworden sind:

  1. „Beauftrag zu sein“: Hier stellen sich die Frage, in welchen Namen sind wir unterwegs und was tun wir?
  2. „Zu Heilen“: Wie kommt Heilung zu Menschen und welche Aspekte der Heilung gibt es?

Die Zugänge und Heilungsmöglichkeiten in Beruf, Gemeinde, Gesellschaft sind ebenso herausfordernd wie vielfältig. Neben Vorträgen verschiedener Referenten aus unterschiedlichen Bereichen, gab es rund 60 verschiedene Seminare zu fünf verschiedenen Themenbereichen.

Mit meinem Seminar zum Thema „Jesusgemäß führen - 12 gesunde Gewohnheiten für ein Leben in Verantwortung“, konnte ich 80 Teilnehmer ermutigen, Verantwortung für ihren christlichen Arbeitsbereich in Diakonie, Therapie oder Gemeinde zu übernehmen. Das Seminar hat dabei Wege aufgezeigt, „wie ich als Christ in angemessener Form führe und welche Antworten mir auf der Suche helfen.

Die Teilnehmer des Seminars haben entdeckt, dass die Antwort darauf bei der Person Jesus Christus selbst zu finden ist und die eigenen Identität (z.B. Weiß ich, wer ich bin und was ich zu geben habe?) eine entscheidende Rolle spielt.

Die christlichen Grunderfahrungen, wie das „Angenommen-sein“ (Ich bin geliebt wie ich bin) und die Freiheit mich mit dem was ich habe zu investieren, zielen auf drei Blickrichtungen, die in Führungsverantwortung gepflegt werden:

  1. Wie gehe ich mit mir selbst um? (Überfordere ich mich oder gehe ich gut mit mir um?)
  2. Wie gehe ich mit Menschen um? (Welches Menschenbild habe ich und wie fördere ich Menschen)
  3. Wie gehe ich mit meiner Aufgabe um? (Verliere ich mich in der Füllen von Aufgaben oder kann ich mich auf einzelne Aufgaben fokussieren und realistisch angehen?)

Drei Blickrichtungen, die nicht nur aufzeigen, wo meine Führungsverantwortung möglicherweise „Heilung“ oder Korrektur braucht, sondern die helfen, Führungsaufgaben eine gesunde Ausrichtung zu geben.

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