Monthly Archive for November, 2007

Zertifizierertreffen bei persolog

persologGestern war ich für einen Tag bei persolog in Remchingen. Eingeladen waren alle Trainer, die für persolog in der Traineraus- und Weiterbildung tätig sind. Da ich seit Jahren das Programm ‘Disg und Teamtraining’ verantworte, habe ich mich dann auch im badischen Pfinztal eingefunden.

Überzeugend und wegweisend war für mich die Standards, die nun international für die persolog Zertifizierungen eingesetzt werden. Etwas trocken anmutend, jedoch hoch relevant war die Diskussion über Datenschutz im Kontext Training und dem Einsatz von persolog Tools. Das Thema wird die kommenden Jahre zunehmend bestimmen und persolog übernimmt bereits jetzt vorausschauend die Initiative. Immer wieder bereichernd - derKurz-Workshop mit Renate Wittmann zu Interpretationsstufen 3 und 4 des Persönlichkeits-Profils. Ich bin ja nun bereits seit einigen Jahren mit dem DISG-Modell unterwegs, jedoch ist sie immer wieder in der Lage frischen und vertiefenden Input zu geben. Als Trainer mal Teilnehmer sein ist wichtig und tut gut. Alexander Nagel, Leiter der IT im Hause verschaffteund erste Zugänge zu eport 2.0, einer Plattform, in der zukünftig Online-Profile erstellt werden. Gute Nachricht an unsere Kunden: Mehr Qualität, bessere Aufbereitung und schnelle Verfügbarkeit der DISG Online-Profile wird auch in Zukunft gesichert sein.

Führung mit Folgen …

„Danken Sie Gott, wenn Sie Führungskraft besitzen
und bitten sie ihn um Gnade,
wenn Sie nur Führungskraft sind.”
- Anonymus -

FührungskräfteentwicklungDISG Führungskräfteentwicklung ist aus dProzessbegleitunger Aufgabenstellung heraus entstanden, dass klassische (Führungs-)Trainings langfristig nicht die Erwartungen erfüllen, die man in sie setzt. Die meisten Kurse sind einmalige Maßnahmen - sei es ein 2-3 Tagesseminar bei einem externen Anbieter oder ein 3 Wochen Curriculum an einer Business-School. Dies bringt zweierlei Probleme mit sich. Zum einen wird der Teilnehmer mit Information überladen, zum anderen werden die Lerninhalte keine Veränderungen bringen, wenn das Gelernte nicht am Arbeitsplatz eingesetzt wird und durch Wiederholung geübt wird. Die einfache Schlussfolgerung, die deshalb viele Manager aus den bisherigen Erfahrungen ziehen: Training funktioniert nicht und ist Zeitverschwendung!

Wenn nun Training tatsächlich Veränderung der Arbeitsergebnisse schaffen soll, sind zwei Aspekte unbedingt zu beachten:
1. Trainingsmaßnahmen sind so auszulegen, dass der Teilnehmer anwendet, was er lernt. Die Anwendung muss erfolgen, bevor er etwas Neues lernt.
2. Das Arbeitsumfeld und die Vorgesetzten sollten nicht nur Inhalte des Trainings unterstützen, sondern es auch ermöglichen, dass die im Vorfeld vereinbarten Lernziele sowie die Ergebnisse gemessen werden können.
Die Trainingskonzeption sowie das Arbeitsumfeld muss er es ermöglichen, dass der Einzelne Lernimpulse erhält, diese verarbeitet und vor Ort anwendet, um dann einen weiteren Lernimpuls zu erhalten.

So wurde dieser Prozess unter diesen Prämissen entwickelt und zeigt seit Jahren international gute Erfolge. Der Prozess besteht aus sechs Modulen, die über einen Zeitraum von 18-24 Monaten systematisch Führungskompetenzen aufbauen. Neben den Trainingsbausteinen gibt es eine Reihe weiterer Elemente wie selbstgesteuerte Follow-Up Treffen, 360°-Assessments sowie Ansatzpunkte für Workshop-Consulting oder Coaching. Dies macht den Prozess zu einem variablen, situativen und am Kundenbedürfnis orientierten Entwicklungs-System.

Die Anforderungen in der Arbeitswelt, die heute und morgen an Führungskräfte gestellt werden, bilden die inhaltliche Grundlage für die sechs Kompetenzfelder. Wie wird Führung ausgeübt, wenn Hierarchien verschwinden, Arbeitskräfte rar und/oder hochqualifiziert sind und mehr persönliche Eigenverantwortung benötigen? Diese Kompetenzen werden nicht nur in den Modulen vermittelt, sondern auch vor und nach den Trainingsmaßnahmen gemessen.

Führung bedeutet das Schaffen von Arbeitsbedingungen, in denen Menschen zufrieden und leistungs-orientiert arbeiten. Dass wir Menschen motivieren können, ist eine Illusion. Entweder Mitarbeiter wollen ihre Arbeit tun, oder sie arbeiten, weil sie glauben sie müssen es tun. Ziel: Führungskräfte, die ein Umfeld schaffen, in dem ihre Leute nicht nur wollen, sondern Spitze werden wollen! DISG-Führungskräfteentwicklung konzentriert sich auf das Vermitteln der dafür notwendigen Fähigkeiten und Einstellungen.

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